„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, dass der Herr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat! 5. Mose 26,11“
Liebe Leserinnen und Leser, staubig und schlammig sitze ich auf der Bank. Es ist geschafft. Seit dem 22.11.2025 liegen acht Gemeinde-Arbeitseinsätze in der Martinskirche hinter uns. Erschöpft bin ich diesmal nicht, denn als ich kam, waren die Männer schon fast fertig. Der letzte Arbeitseinsatz hat nämlich nur 20 Minuten gedauert, weil wir so viele waren. Der Monatsspruch vom Februar passt wunderbar zu meinem Gefühl: Ich bin fröhlich und freue mich über das Engagement so vieler aus unserer Gemeinde. Verlässlich kamen sie jeden Donnerstag (oder auch am Samstag), schaufelten, befüllten Schubkarren, schleppten Eimer und leerten sie aus. Insgesamt 24 Container haben wir mit Schlacke und Beton vollgemacht. Das war manchmal anstrengend. Geschätzt 5.000 Bodenplatten haben wir zweimal mit einer Menschenkette hinausbefördert. Die meisten Bodenplatten konnten nicht heil aus dem Betonboden geborgen werden. Nur gut ein Drittel kann wieder verwendet werden. Aber ob ganz oder zerbrochen – die Steine gingen von Hand zu Hand. „Bitteschön!“- und „Dankeschön!“-Rufe erhallten, und wir haben dabei viel gelacht. Das war wirklich gut! Herzlichen, großen Dank allen Helferinnen und Helfern – kommt zur Baustelleneröffnung: 05. März um 10.30 Uhr in der Martinskirche!
Ihre / Eure Pfrn. Dr. Böhm
Fotos: Rehder-Geßner, Bergmann
