Öffentliches Gespräch, 29.04.26, 17:30Uhr

Öffentliches Gespräch zum Umbau des Langschiffs der Martinskirche Apolda

Am Mittwoch, 29. April 2026, 17:30 Uhr, lädt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Apolda unter dem Titel „Zwischen Verlust und Neubelebung“ zu einem öffentlichen Gespräch zum Umbau der Martinskirche alle Interessierten in den Chorraum/Kapelle der Martinskirche Apolda ein.

Das Langschiff der Martinskirche wird mit staatlichen Fördermitteln zu einem Soziokulturellen Zentrum umgebaut. Nach dem offiziellen Baustart Anfang März hatte es Irritationen über den Verlust des Denkmal-Status der ältesten Kirche Apolda gegeben. Auf die Fragen aus dem Publikum antworten Dr. Michael Grass vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und Elke Bergt, leitende Baureferentin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

 Vor und nach der Veranstaltung ist es möglich, das Kirchenschiff zu besuchen.

Zum „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 9. Mai 2026, von 13 bis 14:30 Uhr, besteht erneut das Angebot, sich über das Baugeschehen rund um das Langschiff der Martinskirche zu informieren.

Hintergrund

Die 1119 erstmals urkundlich erwähnte Kirche, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt und direkt an die Fußgängerzone angebunden, ist tief in der Stadtgeschichte verwurzelt. Nach Jahrzehnten der Nutzung als Kunstgutlager eröffnete sich die Chance für eine neue Perspektive: Aus dem historischen Bau entsteht ein Ort für Begegnung, Austausch, Kultur und gesellschaftliches Engagement. Die sakrale Nutzung bleibt erhalten und konzentriert sich weiterhin auf die Kapelle im Chorraum. Mit dem gemeinsamen offiziellen Baustart am 5. März 2026 haben Stadt und Kirchengemeinde Apolda ihren gemeinsamen Anspruch unterstrichen, die Martinskirche als offenen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft zu etablieren.

Kontakt:

Volker Heerdegen, stellv. Vorsitzender des Gemeindekirchenrates der evang.-luth. Kirchengemeinde Apolda, Telefon +49 3644 609027.